Rund um kleine Kunstkarten tauchen immer wieder die Begriffe ATC, KAKAO und ACEO auf. Die Karten werden meist im gleichen Format gestaltet, erfüllen jedoch unterschiedliche Zwecke. Genau daraus entstehen häufig Verwechslungen. Dieser Artikel ordnet die Begriffe klar ein und zeigt, wofür die einzelnen Begriffe jeweils stehen.
Warum es mehrere Bezeichnungen gibt
Die Kartenbezeichnungen beschreiben keine unterschiedlichen Größen, sondern unterschiedliche Nutzungsformen. Alle drei Begriffe beziehen sich auf kleine Kunstkarten im Sammelkartenformat, entstanden sind sie jedoch in verschiedenen Zusammenhängen.
Die richtige Bezeichnung ist nicht Haarspalterei, sondern hilft dabei, Karten korrekt einzuordnen – besonders beim Tauschen, Sammeln oder Verkaufen.
ATC – Artist Trading Cards
ATC steht für Artist Trading Cards. Diese Karten sind für den Tausch gedacht. Sie werden zwischen Künstlerinnen und Künstlern weitergegeben, ohne Verkaufsabsicht. Der Austausch selbst ist der Kern der Idee.
Artist Trading Cards sind handgefertigte Originale. Häufig werden sie auf der Rückseite signiert, datiert oder nummeriert, damit die Urheberschaft klar erkennbar bleibt. Sie werden nicht verkauft.
Eine grundlegende Einordnung zum Format findest du im Artikel „Was sind Artist Trading Cards?“.
KAKAO – deutschsprachige Tauschkarten
Hier handelt es sich um die deutschsprachige Bezeichnung für Artist Trading Cards. Die Abkürzung steht für „KartenKunst, Auflagen und Originale“ und wird vor allem im deutschsprachigen Raum verwendet.
Inhaltlich gibt es keinen Unterschied zu Artist Trading Cards. Auch diese Karten sind für den Tausch gedacht und nicht für den Verkauf. Der Begriff dient vor allem der sprachlichen Abgrenzung und hat sich in der hiesigen Kreativszene etabliert.
ACEO – Künstlerkarten zum Verkaufen
Dieser Begriff steht für Art Cards, Editions & Originals. Im Gegensatz zu den anderen Kartenarten sind diese Karten ausdrücklich für den Verkauf gedacht. Sie können Einzelstücke oder kleine Serien sein und werden häufig über Online-Plattformen angeboten.
Optisch ähneln sie oft Artist Trading Cards. Der entscheidende Unterschied liegt nicht im Aussehen, sondern in der Nutzung: Die Art Cards werden verkauft.
Eine genauere Einordnung findest du im Artikel „Künstlerkarten zum Verkaufen (ACEO)“.
Gleiche Größe, unterschiedliche Bedeutung
Alle drei Kartenarten nutzen in der Regel das gleiche Kartenformat. Welche Maße dabei üblich sind, wird im Beitrag
„Formate und Maße von Artist Trading Cards“ erklärt.
Wer sich einen umfassenden Überblick verschaffen möchte, findet im Artikel Artist Trading Cards – Überblick, Formate und kreative Möglichkeiten eine strukturierte Einführung in Grundlagen, Formate, Techniken und typische Einsatzbereiche von Artist Trading Cards.
Für kreative Ideen, Vorlagen und Materialempfehlungen rund um Artist Trading Cards findest du praktische Inspiration auf Bastelfrau.de in der Artist Trading Cards Kategorie.
Trotz gleicher Größe stehen die Begriffe für unterschiedliche Konzepte. Wer Karten gestaltet, tauscht oder anbietet, sollte die Bezeichnungen bewusst verwenden, um Missverständnisse zu vermeiden.
Fazit
Die Kartennamen bezeichnen ähnliche Kartenformate, aber unterschiedliche Nutzungsformen.
die einen stehen für den kreativen Tausch, die andere für den Verkauf. Wer diese Unterschiede kennt, kann Karten korrekt einordnen und klar kommunizieren. Dieser Artikel bietet dafür eine ruhige, verlässliche Grundlage.

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